Eine kurze Geschichte
der Sportwissenschaft
an der Universität Hamburg

von Prof. Dr. Claus Tiedemann
zuletzt aktualisiert: 27. 02. 2017
Prof. Dr. C. Tiedemann, 2017 altes Siegel der Universität Hamburg

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Sport und Sportwissenschaft haben in Hamburg eine besondere Geschichte.

(Literatur siehe unten!)

Hamburg war wegen seiner engen Verbindungen zu England - es wurde "die allerenglischste Stadt des Kontinents" genannt - das wichtigste Tor zur Welt der (englischen) "sports" für Deutschland. Hier fanden im Rudern (1836), Segeln (1845), Radfahren (1869) und in der Leichtathletik (1880) die ersten sportlichen "events" und später auch Organisationsgründungen auf deutschem Boden statt; auch in anderen Sportarten spielte Hamburg eine Pionierrolle (Tennis, Hockey u.a.); hier blüht heute noch ein Turnverein, der sich gern als "ältester deutscher Turnverein" bezeichnet: die "Hamburger Turnerschaft von 1816".

Bereits das 1908 vor dem Dammtor eröffnete "Kolonialinstitut" bot in den "technischen Hilfsfächern" Kurse im Rudern, Segeln, Reiten und Fechten an - neben für (künftige) Kolonialherren so praktischen Kursen wie "Photographieren, Abbalgen und Skelettieren, Zeichnen ... (und) Kochen".

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Wenige Monate nach Beendigung des Ersten Weltkrieges, am 28. März 1919, gründete die neue, demokratische Hamburger Bürgerschaft die "Hamburgische Universität", die in die Gebäude des ehemaligen Kolonialinstituts einzog. Am 10. Mai 1919 gründete der Universitätssenat einen "akademischen Ausschuss für Leibesübungen", der die Voraussetzungen für die Entwicklung universitärer Leibesübungen schaffen sollte, aber weitgehend wirkungslos blieb.

Zu Beginn des Sommersemester 1920 wurde durch den Allgemeinen Studenten-Ausschuss (AStA) der "Studentische Ausschuss für Leibesübungen" eingerichtet, der bald in "Amt für Leibesübungen" (AfL) umbenannt wurde. Dieser studentische Ausschuss organisierte, finanziert durch Semester-Kopfbeiträge aller Studierender, ab Wintersemester 1920/21 Turnabende und sportliche Wettkämpfe, an denen ab Sommersemester 1926 auch Studentinnen teilnehmen "durften".

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Was so harmlos nach freiwilligem Hochschulsport klingt, hätte aber, wäre es nach den "Göttinger Beschlüssen" der deutschen Studentenschaft von 1920 und nach dem Willen maßgeblicher politischer und Universitäts-Kreise gegangen, die Form eines zweisemestrigen Pflichtsports annehmen sollen. Mit dieser Idee reagierten diese militaristisch und revanchistisch gesonnen Kreise auf das Verbot der allgemeinen Wehrpflicht durch den Versailler Friedensvertrag.

Ein weiteres Motiv für die Integration von Sport und Sportwissenschaft in die Universität war die wachsende Einsicht, dass die Sport- (bzw. damals "Turn-") LehrerInnenausbildung (zunächst war damit nur die für die GymnasiallehrerInnen gemeint) von den verschiedenen dafür im 19. Jahrhundert errichteten Länder-Anstalten an die Universitäten verlegt werden müsse. Preußen bündelte diese verschiedenen Interessen 1925 mit der Errichtung von "Instituten für Leibesübungen" an seinen Universitäten. Hamburg vollzog diesen Schritt nach, allerdings mit bedeutsamen Abweichungen.

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Am 6. November 1925 beschloss der Senat der Universität Hamburg die Gründung eines "Instituts für Leibesübungen" (IfL) durch Rektoratsverfügung, weil "ein Anschluss an das preußische System notwendig, dabei jedoch eine Abhängigkeit von der Behörde und eine Gleichstellung der Leibesübungen als Unterrichtsfach mit den wissenschaftlichen Disziplinen zu vermeiden ist." Die Professoren der etablierten Fakultäten mussten eine Kröte schlucken, das wird in diesem Satz deutlich.

Das Hamburger IfL war also zunächst nur eine andere Organisationsform mit etwas anspruchsvollerem Namen; seine Aufgabe waren die Organisation und Abhaltung des noch freiwilligen (Wettkampf-) Sports für Studierende, die Durchführung sportmedizinischer Untersuchungen sowie die Ausbildung von LehrerInnen für den Sportunterricht an Volksschulen. Diese Aufträge konnten zunächst nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden. Dem IfL fehlten vor allem hauptamtliches Personal, eigene Räume und Gelder. Es wirkte ein "Teufelskreis": ohne ausreichende Mittel kein akademisch anerkanntes Personal, und ohne akademisch anerkannte Wissenschaftler keine Förderung durch die Universität.

Das änderte sich 1927 entscheidend durch die Ausschreibung eines "außerordentlichen Lehrstuhls für Leibesübungen". Hamburg hatte damit die erste wirklich ausgeschriebene Professur für Sportwissenschaft in Deutschland (andere wurden "ad personam" besetzt).

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Der erste Professor für Leibesübungen und gleichzeitig IfL-Leiter wurde 1929 der Schweizer Militär- und Badearzt Dr. Wilhelm Knoll. Mit der Besetzung der Professur verbunden war die Zusicherung umfangreicher Personal- und Sachmittel für das Institut. Nach über zehnjährigem Tauziehen genehmigte der Hamburger (politische) Senat 1932 auch den Bau eines Universitätsportplatzes an der Rothenbaumchaussee nahe dem Campus, der im Rahmen eines Sportfestes am 21. Juli 1934 eingeweiht wurde.

Bereits zur Zeit der Weimarer Republik besaßen einige sportpraktische Kurse des IfL einen "paramilitärischen" Charakter; sie sollten die verbotene militärische Ausbildung der deutschen Elite ersetzen. Dieser Gedanke zeigt sich unter anderem in den im Kursangebot enthaltenen Sportarten wie Rudern, Boxen, Fechten, Reiten, Jiu-Jitsu und Kleinkaliberschießen.

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Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, die von Knoll und anderen Lehrkräften enthusiastisch begrüßt wurde, nahm der militärische ("wehrsportliche") Charakter noch zu, deutlich formuliert in der Hochschulsportordnung vom 30. Okt. 1934 (und 24. April 1935), durch die die schon früher (28. 4. 1934) eingeführte dreisemestrige Sportpflicht für alle Studierenden bestätigt wurde. Das wehrsportliche Programm wurde noch ergänzt durch Gelände- und Wehrsportlager sowie Segelfliegen. Sichtbare Zeichen auf dem Gelände des Hamburger Universitätssportplatzes waren 1936/37 der Bau einer Segelfliegerwerkstatt sowie der Aufbau einer militärischen Hindernisbahn mit Barrieren und Stacheldrahtverschlägen. Weitere Folgen des nationalsozialistischen Einflusses waren der Ausschluss jüdischer Studierender sowie Zulassungsbeschränkungen für Frauen.

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1935/36 wurde das IfL geteilt: Der neu eingesetzte Dr. Eugen Zerbe wurde (kommissarisch) Leiter des IfL und verantwortlich für SportlehrerInnenausbildung sowie den Pflicht- und freiwilligen Sport; beide Bereiche waren ja in der Hochschulsportordnung genau geregelt. Prof. Dr. Knoll wurde, obwohl auch NSDAP-Mitglied und sehr aktiv in verschiedenen Partei-Gliederungen, weitgehend "entmachtet" und abgeschoben auf die Funktion eines Direktors des "Sportmedizinischen Instituts", das der Medizinischen Fakultät angegliedert wurde. 1935 hatte Knoll noch das Promotionsrecht durchsetzen können, und zwar mit der modernen Fach-Bezeichnung "Sportwissenschaft". 1944 wurde Knoll emeritiert. Die Professur ging dem IfL endgültig verloren: sie blieb in der medizinischen Fakultät und wurde 1947 umgewandelt in einen Lehrstuhl für experimentelle Pathologie und Balneologie.

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Nach Kriegsende 1945 blieben der im NS-Geist deutlich hervorgetretene Dr. Zerbe und ein Großteil der Lehrenden, die den Krieg überlebt hatten, im Amt. Auch Hochschulsport sowie Struktur und Didaktik der SportlehrerInnenausbildung erfuhren wenig Veränderung. Die Malaise der (noch nicht weit entwickelten) Sportwissenschaft in der BRD zeigte sich deutlich, als eine 1960 bewilligte und nach Zerbes Pensionierung 1962 ausgeschriebene Professur ("Ordentlicher Lehrstuhl für Leibesübungen") jahrelang nicht besetzt wurde. Immerhin hatte die Universität Hamburg wieder einmal - für den Bereich der BRD - eine Vorreiterrolle gespielt, wenn auch weitgehend erfolglos. Die Stelle wurde 1967 umgewandelt in eine Stelle mit der ausdrücklichen Bezeichnung "Professor und Direktor des Instituts für Leibesübungen" und mit dem Sportpädagogen Konrad Paschen besetzt. Als Sportmediziner wirkte 1953 bis 1972 Dr. Adolf Metzner, nebenberuflich Sportjournalist bei "DIE ZEIT".

Parallel zu dem IfL, das keiner Fakultät zugeordnet, sondern dem Universitäts-Senat unmittelbar unterstellt war, waren nach 1945 im Rahmen des "Pädagogischen Instituts" der Universität Hamburg (des späteren Fachbereichs Erziehungswissenschaft) einige Stellen geschaffen worden, die die Ausbildung der Volks- und Realschullehrer mit dem Unterrichtsfach "Leibesübungen" betreuten. Die Studierenden für das "Höhere Lehramt" studierten das Unterrichtsfach "Leibesübungen" nur am IfL. Zwischen beiden Institutionen gab es personelle und inhaltliche Verknüpfungen.

Zu den Aufgaben des IfL und seiner Lehrkräfte gehörte - bis zum vieles grundsätzlich verändernden Numerus-Clausus-Urteil des Bundes-Verfassungs-Gerichts von 1973 - auch die Durchführung des Hochschulsports einschließlich der Betreuung der Wettkampf-Aktivitäten. Bis auf Anlagen für Rudern und Segeln an der Außenalster sowie eine Muster-Schulturnhalle und einige Tennisplätze auf dem Uni-Sportplatz verfügte das IfL über keine eigenen Sportstätten; die Kurse im Schwimmen und in vielen anderen Sportarten fanden verstreut in anderen Hamburger Sportstätten statt.

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Ein grundsätzlicher Wandel in Inhalt und Form der Sportwissenschaft an der Universität Hamburg vollzog sich erst durch die studentische Protestbewegung gegen Ende der 60er Jahre und in ihrer Folge. Der Protest am Hamburger IfL gipfelte in der "Notstandsolympiade", die die Studierenden unter Beteiligung fast aller Lehrkräfte im Dezember 1968 in Hamburgs Innenstadt durchführten. Kritisiert wurden sowohl Inhalt und Form der SportlehrerInnenausbildung, welche nach Ansicht der (studentischen) Kritiker sich zum größten Teil auf das Trainieren sportlicher Fertigkeiten beschränkte, als auch der im BRD-Vergleich erbärmliche Zustand der Ausbildungsstätten (die armseligen Räumlichkeiten des IfL waren in einer Holz-Baracke auf einem Bunker untergebracht), sowie die fehlende akademische Selbstverwaltung.

Das Engagement vor allem der Studierenden hatte - dank gründlicher Vorbereitung einschließlich guter Pressearbeit nach dem bundesdeutschen Olympia-"Desaster" im Vergleich mit der DDR in Mexico-City 1968 sowie im Vorfeld der Olympischen Spiele 1972 im eigenen Land - sport- und gesellschaftspolitisch Rückenwind und daher ungewöhnlich rasch ungewöhnlich großen Erfolg: 1969 wurden fünf neue Wissenschaftler-Stellen bewilligt, darunter zwei Professuren; im selben Jahr noch wurde der Grundstein gelegt für den heutigen Sportpark an der Rothenbaumchaussee mit neuen Turn- und Sporthallen und weiteren Räumlichkeiten. Bis auf Schwimmen konnten nun alle Pflicht-Sportarten der Sportlehrerausbildung im eigenen Bereich durchführt werden. Nach wie vor ist zu beklagen, dass nur ein Rasenplatz mit sechs-spuriger Rundbahn als Außenanlage zur Verfügung steht - im bundesdeutschen Vergleich sind dies schlechtere Bedingungen, als sie selbst erheblich kleinere sportwissenschaftliche Einrichtungen haben. Ein mögliches Erweiterungsgelände in direkter Nachbarschaft (der sogenannte "alte HSV-Sportplatz") ist inzwischen vom politischen Senat für angeblich sozialen Wohnungsbau "versilbert" worden. Damit ist die letzte Gelegenheit, dieser innerstädtisch und campusnah gelegenen sportwissenschaftlichen Einrichtung eine angemessene Ausstattung mit Außenanlagen zu verschaffen, buchstäblich verbaut worden.

Nach Inkrafttreten des neuen Universitätsgesetzes (1969) konnten die studentischen Vertreter 1970/71 aufgrund einer "Experimentierklausel" im Uni-Gesetz, der alle anderen Gruppen des IfL zugestimmt hatten, im neuen Institutsrat für ein Jahr mit der Hälfte der Stimmen viele Reformen durchsetzen. Auch intern besonders umstritten waren die Abschaffung der praktischen Aufnahmeprüfung und der nur fertigkeitsorientierten Abschluss-Prüfungen in jedem Sportarten-Kurs. 1971 wurde der Studienreformausschuss (SRA) gebildet, der wichtige Impulse zu einer Reform der SportlehrerInnenausbildung gab. Kernpunkte waren die Schaffung der POEST (Problemorientierte Eingangsstufe für die ersten zwei Semester) mit studentischen TutorInnen, die Einführung des Projektstudiums sowie die Gliederung nicht nach "Bindestrich"-Disziplinen (wie Sport-Pädagogik, Sport-Medizin, Sport-Geschichte usw.), sondern nach "Arbeitsbereichen": "Bewegung und Training", "Freizeit und Gesundheit", "Unterricht und Curriculum". Das IfL der Universität Hamburg war damit auf hochschuldidaktischem und sportwissenschaftlichem Sektor - nicht unumstrittenes - Vorbild für mehrere (insbesondere zu der Zeit neu gegründete) sportwissenschaftliche Institute anderer Hochschulen (z.B. Bremen, Oldenburg, Bielefeld, Münster, Bochum u.a.).

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Nach der Schaffung und Besetzung weiterer Professuren und dem Umzug von der Bunker-Baracke in zwei Gebäude direkt beim Uni-Sportpark in den 70er Jahren konnte das 1977 in "Institut für Sportwissenschaft" umbenannte ehemalige IfL die vollständige Selbständigkeit erreichen: Es wurde 1980 letzter (19.) Fachbereich "Sportwissenschaft" der Universität Hamburg.

Die langjährigen Bemühungen um die Grundlegung der Sportwissenschaft an der Universität Hamburg waren zunächst von vielen Erfolgen gekrönt: 1982 konnte ein neuer Diplom-Studiengang Sportwissenschaft mit drei Studienrichtungen (I: Betrieb, Freizeit, Weiterbildung; II: Behindertenarbeit, Sozialarbeit, Dritte-Welt-Arbeit; III: Medien, Journalistik) eingerichtet werden, der sofort von viel mehr Studierwilligen nachgefragt wurde, als der Fachbereich bewältigen konnte, sodass hier ziemlich restriktive Numerus-Clausus-Verhältnisse herrsch(t)en (ähnlich im Bereich der Lehramts-Studiengänge). Seit 1983 ist (wieder) die Promotion in Sportwissenschaft möglich, seit 1991 auch die Habilitation.

Doch seit Ende der 80er Jahre wurden im Zuge der allgemeinen Sparpolitik mehrere Wissenschaftler-Stellen gestrichen, die notwendige Erweiterung um einen zweiten Sportplatz wurde "verbaut", und seit Mitte der 90er Jahre wurde sogar diskutiert, ob der Fachbereich Sportwissenschaft seine Eigenständigkeit aufgeben müsse. Das Letzte wurde nach umfangreicher "Evaluation" zwar zunächst noch verhindert, ist mit der Umstrukturierung der Universität Hamburg 2005 aber doch (teilweise) verwirklicht: Der Fachbereich benannte sich auf eigene Initiative um in "Fachbereich Bewegungswissenschaft" Teil der neugeschaffenen Fakultät 4 "Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft".

Als besonderes "Profil" hat der Fachbereich sich die Entwicklung von Sport und Bewegungskultur im städtischen Raum gewählt. An der Neuformulierung der Diplom-Studienrichtungen wurde seit längerem gearbeitet, an einer neuen Ordnung für die Lehrerausbildung ebenfalls. Diese Reformbestrebungen sind inzwischen durch die Einführung der "Bachelor"- und "Master"-Studiengänge teilweise überholt bzw. vollendet.

Ein in den 90er Jahren beschlossener "Personal-Struktur-Plan" führte schon zu einer Verlagerung im wiss. Personal von (seinerzeit 12) Professuren zu mehr geringer bezahlten Stellen für wiss. Mitarbeiter, die fast ausschließlich Lehraufgaben wahrnehmen. Dies war zwar damit gut begründet, dass der Anteil des hauptamtlichen Personals an der gesamten Lehre von unter 50 % gesteigert werden musste; es führte aber auch in Verbindung mit den allgemeinen Einsparungen sowie den Empfehlungen der (bundesweiten) Evaluations-Kommission allmählich dazu, dass die in den siebziger und achtziger Jahren entwickelte Problem-Orientierung zugunsten einer nur etwas anders etikettierten Disziplin-Orientierung der Sport- bzw. Bewegungs-Wissenschaft zurückgebildet wurde und noch wird.

Intern sind 4 "Arbeitsbereiche" gebildet worden, die den vier "Eck-Professuren" entsprechen, die nach bundesweiten "Evaluierungen" der sportwissenschaftlichen Hochschuleinrichtungen in den meisten Bundesländern als (Reform-) Ziel gelten. Die noch besetzten übrigen Professuren werden künftig nach Pensionierung der Stelleninhaber wegfallen bzw. in minder ausgestattete Stellen umgewandelt werden. Dies bedeutet insbesondere für Hamburg eine Verarmung an sportwissenschaftlicher Binnen-Differenzierung, die in den achtziger Jahren mit 12 Professoren einmal gegeben war.

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Literatur:

  • JOHO, Michael: Hochschulsport in Hamburg zur Zeit der Weimarer Republik und der Anfangsjahre des "Dritten Reiches". Eine lokalgeschichtliche Studie zur Militarisierung der Hamburgischen Universität. Stuttgart: Silberburg 1990 (= Silberburg Wissenschaft, Geschichte; 276).
  • JOHO, Michael & Claus TIEDEMANN (Mitarbeit): Hochschulsport und Sportwissenschaft an der Hamburger Universität in der Zeit des Nationalsozialismus. In: Hochschulalltag im "Dritten Reich". Die Hamburger Universität 1933 - 1945. (3 Teile) Hrsg.: E. Krause; L. Huber; H. Fischer. Berlin; Hamburg: Reimer 1991 (= Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte; 3). Teil I, S. 271 - 306.
  • TIEDEMANN, Claus: Die öffentliche Auseinandersetzung um Studienreform am Institut für Leibesübungen der Universität Hamburg und ihre Widerspiegelung in der Presse. In: Reform der Sportlehrer-Ausbildung. Materialien zur Studienreform am Hamburger Institut für Leibesübungen. H.-G. Artus u.a. Giessen: Achenbach 1973 (= Schriftenreihe des Institus für Leibesübungen der Universität Hamburg; 1). S. 161 - 319.
  • TIEDEMANN, Claus: Hochschulsport und Sportwissenschaft. Die Hamburger Entwicklung. In: Geschichte der Sportwissenschaft. Internationales Seminar, Berlin, Hauptstadt der DDR, 7. - 9. 11. 1979, Protokoll. Hrsg.: Deutsche Hochschule für Körperkultur, Leipzig/DDR. Leipzig: Selbstverlag 1980. Band I, S. 225 - 244.
  • TIEDEMANN, Claus: "Hall of Fame" - eine Herausforderung für Sporthistoriker, verdeutlicht u.a. an den Lebensläufen Adolf Metzners und Elfriede (Rahn-) Kauns. Vortrag beim 15. CESH-Kongress in Monastir (Tunesien) am 24. 09. 2010 (wird demnächst im Tagungsbericht veröffentlicht).
  • TIEDEMANN, Claus: Sportmedizin und nationalsozialistische "Gesundheitspolitik" - Warum und wie weit haben sich auch Sportmediziner mit nationalsozialistischer "Gesundheitspolitik" eingelassen? Vortrag vom 10.11.2012 in Hannover bei der 11. Wiss. Tagung des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte (NISH) und des Instituts für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin der Med. Hochschule Hannover (wird demnächst im Tagungsbericht veröffentlicht).
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